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Ein Bad eignet sich für diese Pflanzen nur mit Fenster: Alle brauchen Tageslicht, auch wenn die Luftfeuchtigkeit stimmt. Diese vier Gruppen helfen bei der Wahl.
Ein Badezimmer wirkt für Pflanzen verlockend, weil dort regelmäßig Wasserdampf entsteht. Entscheidend bleibt aber das Licht. Anthurium, Begonia, Monstera, Philodendron, Epipremnum und Scindapsus brauchen laut Pflegeangabe einen hellen bis halbschattigen Standort ohne direkte Sonne, Maranta und Jewel Orchid einen halbschattigen Standort mit geringem Lichtbedarf. Halbschatten heißt dabei Tageslicht, nicht Dunkelheit. Ein Bad ohne Fenster reicht deshalb für keine dieser Pflanzen. Der Ratgeber Monstera Pflege nennt ein Bad mit Fenster einen sehr guten Platz und ein fensterloses Bad ungeeignet, der Ratgeber Sansevieria Standort sieht es für das Bad genauso.
Hat dein Bad ein Fenster, sind Fensterbank, Ablage oder ein Regal in Fensternähe die besten Plätze. Als Richtwert nennt der Anthurium-Ratgeber einen Platz ein bis drei Meter vom Ost- oder Westfenster oder direkt am Nordfenster. Steht die Pflanze zu dunkel, bleiben neue Blätter kleiner als die alten. Ohne Fenster hilft nur eine Pflanzenlampe, wie das funktioniert, erklärt der Ratgeber Pflanzenlampe.
Anthurium, Begonia (bei den Sorten mit Pflegeangabe), Maranta und Jewel Orchid haben laut Produktfeld einen hohen Bedarf an Luftfeuchtigkeit. Der Luftfeuchtigkeits-Ratgeber nennt für tropische Aroideen wie Anthurium 60 bis 70 Prozent. Monstera, Philodendron, Epipremnum und Scindapsus haben laut Produktfeld normalen Bedarf, nur einzelne Philodendron wie die Gloriosum-Formen brauchen mehr. Für sie genügt normale Raumluft mit rund 40 bis 60 Prozent, höhere Werte fördern das Wachstum, dauerhaft unter 40 Prozent sollte es nicht liegen.
Im Bad schwankt die Luftfeuchtigkeit: Nach dem Duschen steigt sie kurz an und sinkt dann wieder. Pflanzen reagieren laut Ratgeber auf den Mittelwert über den Tag, nicht auf kurze Spitzen. Ein Hygrometer zeigt, was bei der Pflanze ankommt. Zu viel Feuchte in stehender, kühler Luft begünstigt ab etwa 70 Prozent Grauschimmel und Blattfleckenpilze, deshalb gehört nach dem Duschen Luftaustausch dazu. Direkt an der Pflanze wirkt ein Untersetzer mit Kies und Wasser deutlich besser als Besprühen.
Eine feuchte Raumluft ersetzt das Gießen nicht. Laut Pflegeangabe wird bei Anthurium, Begonia, Maranta und Jewel Orchid gegossen, sobald das Substrat leicht angetrocknet ist, bei Monstera, Philodendron, Epipremnum und Scindapsus erst, wenn es gut angetrocknet ist. Statt nach Kalender entscheidet die Fingerprobe: Beim Anthurium sollten die oberen zwei bis drei Zentimeter trocken sein, bei der Efeutute drei bis vier. Staunässe und ein ausgetrockneter Wurzelballen sind beide zu vermeiden, Wasser im Untersetzer wird nach spätestens zehn Minuten ausgegossen.
Anthurium, Begonia Wings, Monstera, Philodendron und Scindapsus brauchen laut Pflegeangabe ein luftiges, gut gedüngtes Substrat. Für Anthurium nennt der Ratgeber eine Mischung aus vier Teilen Pinienrinde, zwei Teilen Perlit und einem Teil Sphagnum-Moos. Passendes Material findest du in unserer Substrat-Kollektion, Rhythmus und Menge erklärt der Gieß-Ratgeber. Die Efeutute beschreibt der Ratgeber Efeutute Pflege ausführlich.
Die Gattungen unterscheiden sich im Wuchs. Die Begonia Wings haben einen lockeren, leicht überhängenden Wuchs und stehen am besten erhöht, eine Sorte bleibt besonders kompakt. Maranta, Epipremnum und Scindapsus wachsen laut Produktfeld am liebsten rankend oder hängend und passen auf ein Regalbrett oder in einen Hängetopf. Monstera wächst am liebsten rankend und braucht eine Stütze, wenn sie nach oben wachsen soll. Bei der Efeutute werden die Blätter laut Ratgeber mit Rankhilfe größer, hängend bleiben sie klein, dafür werden die Triebe meterlang.
Anthurium gibt es je nach Sorte von XS mit etwa 6 cm Topfdurchmesser bis L mit rund 50 cm Höhe. Für eine kleine Fensterbank im Bad sind deshalb eher die kleinen Größen und kompakten Sorten geeignet. Welche Größe gerade lieferbar ist und wie hoch die Pflanze wird, steht jeweils auf der Produktseite. Mehr Auswahl bieten die Monstera-Kollektion, die Philodendron-Kollektion und die Anthurium-Kollektion.
Anthurium (Flamingoblume), Begonia (Schiefblatt), Maranta (Gebetspflanze) und Jewel Orchid mit hohem Bedarf an Luftfeuchtigkeit sowie Monstera (Fensterblatt), Philodendron (Baumfreund), Epipremnum und Scindapsus (Efeutute) mit normalem Bedarf. Voraussetzung ist ein Bad mit Fenster. Welche Sorte wohin passt, steht weiter oben in vier Gruppen.
Dauerhaft nicht. Auch bei hoher Luftfeuchtigkeit brauchen diese Pflanzen Tageslicht. Ohne Fenster hilft nur eine Pflanzenlampe, mehr dazu im Ratgeber Pflanzenlampe.
Anthurium einen hellen Standort ohne direkte Sonne, Begonia, Monstera, Philodendron, Epipremnum und Scindapsus einen hellen bis halbschattigen, Maranta und Jewel Orchid einen halbschattigen mit geringem Lichtbedarf. Alle stehen am besten in Fensternähe, aber nicht in der prallen Mittagssonne.
Ja. Sie haben laut Produktfeld normalen Bedarf, normale Raumluft mit rund 40 bis 60 Prozent genügt, höhere Werte fördern das Wachstum. Der Ratgeber Monstera Pflege nennt ein Bad mit Fenster einen sehr guten Platz, solange die Temperatur nicht unter 16 Grad fällt.
Für Pflanzen mit hohem Bedarf nicht allein. Nach dem Duschen steigt die Luftfeuchtigkeit nur kurz an, und laut Ratgeber zählt der Mittelwert über den Tag. Ein Hygrometer zeigt, ob dauerhaft genug ankommt, sonst helfen die Methoden aus dem Ratgeber Luftfeuchtigkeit erhöhen.
Sobald das Substrat angetrocknet ist, nicht nach festem Kalender: bei Anthurium, Begonia, Maranta und Jewel Orchid leicht, bei Monstera, Philodendron, Epipremnum und Scindapsus gut angetrocknet. Staunässe und ein ausgetrockneter Wurzelballen sind beide zu vermeiden. Dabei hilft die Fingerprobe.
Anthurium, Begonia Wings, Monstera, Philodendron und Scindapsus brauchen laut Pflegeangabe ein luftiges, gut gedüngtes Substrat. Normale Blumenerde ist für Anthurium meist zu dicht. Passende Bestandteile findest du in der Substrat-Kollektion.
Nicht die Feuchte selbst, sondern fehlende Luftbewegung. Laut Ratgeber begünstigen etwa 70 Prozent in stehender, kühler Luft Grauschimmel und Blattfleckenpilze. Fünf Minuten Querlüften täglich halten das in Schach.
Meist ist die Luft zu trocken, das Gießwasser zu kalkhaltig oder der Wurzelballen zwischendurch ganz ausgetrocknet. Hilfreich sind kalkarmes, zimmerwarmes Wasser, gleichmäßige Feuchte und eine höhere Luftfeuchtigkeit.
Laut Ratgeber Giftige Zimmerpflanzen für Katze und Hund enthalten fast alle Aronstabgewächse Calciumoxalat-Kristalle, die im Maul brennen. Monstera und Philodendron werden dort mit mittlerem Risiko geführt, Efeutute mit mittlerem, Begonia mit gering bis mittel (Calciumoxalat, am meisten in unterirdischen Teilen). Die Maranta gilt als unbedenklich. Der Anthurium-Ratgeber nennt alle Pflanzenteile des Anthuriums calciumoxalathaltig. Für Scindapsus und Jewel Orchid gibt es keinen eigenen Eintrag. Stell die Pflanzen außer Reichweite von Haustieren und Kindern auf, bei Tieren, die an Pflanzen knabbern, fragst du im Zweifel die Tierarztpraxis.
Kompakte Sorten gibt es bei den Begonia Wings und der Jewel Orchid, bei Anthurium die kleinen Größen. Maranta, Epipremnum und Scindapsus wachsen rankend oder hängend und brauchen wenig Standfläche. Größen und Höhen stehen auf der jeweiligen Produktseite.
Anthurium, Begonia Wings, Monstera, Philodendron und Scindapsus brauchen laut Pflegeangabe ein gut gedüngtes Substrat. Für Anthurium nennt der Ratgeber eine halbe Herstellerdosis alle zwei Wochen von März bis September, im Winter einmal im Monat oder gar nicht. Gedüngt wird nur in bereits feuchtes Substrat.