ALOCASIA PFLEGE: PFLEGETIPPS FÜR DEINE GESUNDE PFLANZE

Alocasia Pflege: Pflegetipps für deine gesunde Pflanze

Alocasia Pflege - Allgemeines über die Pflege von Alokasien

In diesem Beitrag erfährst du alles, was du über die Pflege von Alokasien wissen musst - von der Sortenwahl über den richtigen Standort bis hin zu Substrat, Düngung und Gießen.

Außerdem erfährst du, wie giftig Alokasien für Kinder und Haustiere sind und welche Schädlinge am häufigsten auftreten - inklusive passender Produktempfehlungen.

Wie oft muss ich meine Alocasia gießen?

Gieße deine Alocasia, sobald sich die obersten zwei Zentimeter der Erde trocken anfühlen. Alokasien mögen eine gleichmäßig feuchte Erde, Staunässe solltest du aber unbedingt vermeiden.

Welchen Standort braucht eine Alocasia?

Alokasien gedeihen am besten an einem hellen Standort mit indirekter Beleuchtung, etwa an einem Ost- oder Westfenster - ohne direkte Sonneneinstrahlung und ohne Zugluft.

Ist die Alocasia giftig für Kinder und Tiere?

Ja, Alokasien sind leicht giftig. Platziere sie deshalb außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren. Der Milchsaft kann bei Hautkontakt zudem Reizungen verursachen.

Wie dünge ich meine Alocasia richtig?

Während der Wachstumsperiode im Frühjahr und Sommer solltest du alle zwei bis vier Wochen einen ausgewogenen Flüssigdünger mit einem NPK-Verhältnis von etwa 10-10-10 verwenden.

Welches Substrat eignet sich für Alocasia?

Ein luftiges, gut durchlässiges Substrat mit Langzeitdünger ist ideal. So kann überschüssiges Gießwasser abfließen und die Wurzeln werden ausreichend mit Sauerstoff versorgt.

Welche Schädlinge befallen Alokasien am häufigsten?

Am häufigsten treten Spinnmilben, Blattläuse und Thripse auf. Eine hohe Luftfeuchtigkeit sowie regelmäßiges Besprühen und der Einsatz von Neemöl beugen einem Befall vor.

Warum verliert meine Alocasia im Winter alle Blätter?

Viele Alokasien ziehen im Winter in eine natürliche Ruhephase ein und werfen Blätter ab oder sterben oberirdisch bis zur Knolle zurück – das ist kein Grund zur Sorge. Reduziere Gießen und Düngen deutlich, halte die Knolle nur leicht feucht und warm (über 18 °C); im Frühjahr treibt sie meist wieder aus.

Warum bekommt meine Alocasia braune oder gelbe Blätter?

Gelbe Blätter deuten meist auf zu viel Wasser und Staunässe hin, braune, trockene Blattränder auf zu trockene Luft oder Kalk im Gießwasser. Lass das Substrat stärker antrocknen, erhöhe die Luftfeuchtigkeit auf über 60 Prozent und gieße mit kalkarmem Wasser.

Welche Pflege benötigt meine Alocasia?

Alokasien, auch als Elefantenohren bekannt, sind eine faszinierende und einzigartige Gattung von Zimmerpflanzen. Mit ihren markanten Blättern und exotischen Vibes bereichern sie garantiert jedes Zuhause. Die Pflege von Alokasien erfordert zwar ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit, aber mit den richtigen Tipps und Tricks kann selbst ein Pflanzenanfänger diese wunderschönen Zimmerpflanzen erfolgreich gedeihen lassen. In diesem Beitrag gehen wir einen detaillierten Leitfaden zur Pflege deiner Alokasien durch - von der Auswahl der richtigen Sorte bis hin zur Bewältigung möglicher Herausforderungen.

Welche ist die richtige Alocasia für mich?

Die Vielfalt der einzelnen Pflanzen innerhalb der Gattung der Alokasien kann überwältigend sein. Es ist daher wichtig, die richtige Sorte für genau dein Zuhause und deine Bedürfnisse auszuwählen. Einige beliebte und sehr robuste Sorten sind die Alocasia Black Velvet, Alocasia Pink Dragon oder Alocasia Silver Dragon. Sie tolerieren Fehler in der Pflege gut und sind vergleichsweise kleinwüchsig. Größere und noch vergleichsweise tolerante Sorten sind die Alocasia Zebrina oder Alocasia Frydek. Besonders anspruchsvolle Sorten wie die Alocasia Flying Squid oder Alocasia Tiny Dancer eignen sich hingegen eher für erfahrene Pflanzeneltern. Sie benötigen nämlich besonders viel Licht und Aufmerksamkeit. Achte insgesamt am besten auf die individuellen Bedürfnisse und die spätere Wachstumsgröße der einzelnen Pflanzen.

Ist die Alocasia giftig für Kinder und Tiere?

Achtung! Pflanzen der Gattung Alocasia sind leider leicht giftig. Achte deshalb darauf, die Pflanze außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren - wie Katzen und Hunden - zu platzieren. Der in den Pflanzen enthaltene Milchsaft kann außerdem bei Hautkontakt zu Reizungen führen. Achte deshalb darauf, in Kontakt gekommene Hautstellen zu waschen.

Alocasia-Arten im Überblick: welche Alokasie passt zu dir?

Die Gattung Alocasia umfasst hunderte Arten – von pflegeleichten Einstiegspflanzen bis zu anspruchsvollen Sammlerstücken. Die Grundlagen der Alocasia Pflege sind bei allen ähnlich (hell, gleichmäßig feucht, luftiges Substrat), im Detail unterscheiden sie sich aber in Lichtbedarf, Größe und Empfindlichkeit. Für Einsteiger eignen sich robuste, kompakte Sorten wie die samtig-dunkle Alocasia Black Velvet oder die auffällig gezeichnete Alocasia Frydek. Wer es außergewöhnlicher mag, greift zur pfeilblättrigen Alocasia Jacklyn oder zur seltenen, metallisch schimmernden Alocasia Azlanii. Achte bei der Wahl vor allem auf die spätere Wuchsgröße und den Lichtbedarf – so findest du die Alokasie, die wirklich zu deinem Standort passt. Die ganze Sortenvielfalt entdeckst du in unserer Kollektion Alocasia kaufen.

Die richtige Standortwahl bei der Alocasia Pflege

Alocasia Pflege - Die richtige Standortwahl

Die Wahl des optimalen Standorts ist ein entscheidender Faktor für das Gedeihen und gesunde Wachstum von Alokasien. Diese exotischen Pflanzen stammen aus den Subtropen und haben deshalb sehr spezifische Anforderungen an die Lichtverhältnisse und Umgebung. Die richtige Standortwahl bildet das Fundament für eine erfolgreiche Alocasia Pflege.

Das richtige Licht für Alokasien: Heller Standort, ohne direkte Sonne

Du hast dir schon immer die Frage gestellt: "Wie viel Licht braucht eine Alocasia?" Wir haben die Antwort für dich! Alokasien gedeihen am besten an Orten mit heller, indirekter Beleuchtung. Ein Ost- oder Westfenster bietet die ideale Menge an Sonnenlicht, ohne dass die Pflanze direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Einige dunklere Alokasienarten, wie die Alocasia Black Velvet oder Alocasia Maharani, können etwas weniger Licht vertragen. Du kannst ausreichend Licht auch durch eine zusätzliche, künstliche Beleuchtung sicherstellen. Das funktioniert insbesondere bei eigentlich zu dunklen Standorten gut.

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Zugluft bei Alokasien vermeiden: Wie kalte Luft die Blätter schädigt

Alokasien reagieren empfindlich auf Zugluft. Vermeide daher unbedingt Standorte in der Nähe von Türen, Fenstern oder Lüftungsschlitzen, die zu plötzlichen Temperaturschwankungen führen können. Zugluft kann nicht nur das Wachstum hemmen, sondern auch Stress für die Pflanze verursachen und so die Blätter schädigen. Außerdem ist die dann geschwächte Pflanze anfälliger für einen Befall von Schädlingen.

Die richtige Raumtemperatur finden: Wie Wärme das Wachstum begünstigt

Neben den Lichtverhältnissen spielt auch die Temperatur eine entscheidende Rolle beim Wachstum von Zimmerpflanzen und damit von Alokasien. Die ideale Temperatur für Alokasien liegt zwischen 18 und 26 Grad Celsius. Dabei ist es besonders wichtig, einen Standort zu finden, der eine konstante Raumtemperatur bietet und nachts nicht zu stark abkühlt. Vermeide es also, Alokasien in Räumen mit extremen Temperaturschwankungen zu platzieren, um eine gesunde Entwicklung zu fördern. Das Schlafzimmer und Badezimmer sind je nach Lüftungsverhalten deshalb meist ungeeignet.

Ob groß, ob klein: Die richtige Raumgröße für deine Alokasie

Damit du und deine Alokasie sich nicht auf die "Füße" treten, ist die Raumgröße besonders wichtig. Große, ausladende Sorten wie Alocasia Zebrina oder Alocasia Frydek benötigen ausreichend Platz, um sich auszubreiten, während kleinere Sorten wie Alocasia Silver Dragon auch in kleineren Räumen gut gedeihen können. Ein gewisser Abstand zu anderen Pflanzen kann ebenso vorteilhaft sein. So vermeidest du nämlich das schnelle Ausbreiten von eventuellen Schädlingen.

Die Alocasia Pflege gelingt mit dem richtigen Substrat

Alocasia Pflege - Das richtige Substrat

Das richtige Substrat ist ein entscheidender Part in der Pflege deiner Alokasie. Es sollte deiner Pflanze nicht nur wichtige Nährstoffe liefern, sondern auch das Abfließen von überschüssigem Gießwasser begünstigen. Das "Ertränken" von Alokasien ist nämlich der häufigste Pflegefehler. Ein luftiges Substrat bietet außerdem den Vorteil, dass die verbesserte Sauerstoffzufuhr deine Pflanze kräftiger wachsen lässt. Der oftmals bereits enthaltene Langzeitdünger lässt deine grünen Mitbewohner schon bald gesunder und noch schöner strahlen. Daneben empfiehlt es sich, die Alokasie nie direkt in den Übertopf zu pflanzen, sondern immer in einen Kulturtopf. Dieser sollte so groß gewählt sein, dass die Pflanze ausreichend Platz findet und eine Lücke zwischen Kultur- und Übertopf von 1-2 cm gewährleistet ist. So kann ebenfalls Gießwasser ablaufen und verdunsten.

Das regelmäßige Düngen der Alocasia für ein gesundes Wachstum

Alocasia Pflege - Das regelmäßige Düngen

Die Düngung ist ein entscheidender Aspekt der Alokasienpflege, da diese Pflanzengattung während ihrer Wachstumsperiode einen besonders hohen Bedarf an Nährstoffen hat. Beim Düngen deiner Alokasien ist es wichtig, einen ausgewogenen Zimmerpflanzendünger mit einem NPK-Verhältnis von etwa 10-10-10 oder 20-20-20 zu verwenden. Diese Zahlen repräsentieren den Anteil der Hauptnährstoffe Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) im Dünger. Alokasien profitieren von einem ausgewogenen Dünger, der alle notwendigen Nährstoffe in angemessenen Mengen liefert. Hierfür eignen sich Flüssigdünger am besten.

Der beste Zeitpunkt zum Düngen deiner Alocasia ist während der Wachstumsperiode, hauptsächlich im Frühjahr und Sommer. Wende in dieser Zeit zwei-wöchentlich bis monatlich den Dünger in der Dosierung der Verpackungshinweise an. Achte darauf, die Düngemenge zu verdünnen, solltest du die Anzeichen einer Überdüngung feststellen - etwa in Form einer Übersalzung des Substrates, gelblichen Blättern oder dem "Verbrennen" der Wurzeln. Entgegen, wenn du einen Mangel in Form eines kümmerlichen Wuchses beobachtest.

Dein Substrat bringt natürlich auch bereits einige Nährstoffe mit. Nutze also am besten eine bereits mit Langzeitdünger vorgedüngte Erde. Sollten die Nährstoffe aufgebraucht sein, kannst du deine Alokasie umtopfen oder das Substrat mit Wurmhumus reaktivieren.

Eine Kunst für sich: Das richtige Gießen von Alokasien

Alocasia Pflege - Das richtige Gießen

Das Gießen von Alokasien ist eine Kunst für sich und erfordert ein gewisses Fingerspitzengefühl. Um festzustellen, ob deine Pflanze Wasser benötigt, kannst du einfach deinen Finger etwa zwei Zentimeter tief in die Erde stecken. Wenn sie sich trocken anfühlt, ist es Zeit zum Gießen. Alokasien mögen nämlich eine gleichmäßig feuchte Erde, wobei du aber Staunässe unbedingt vermeiden solltest. Für das herkömmliche Gießen empfiehlt sich die Verwendung einer Gießkanne mit einer feinen Tülle, um das Wasser gleichmäßig zu verteilen. Achte darauf, dass das Wasser gut abfließen kann, indem du deine Pflanze in einen Kulturtopf mit Abflusslöchern pflanzt. Gieße so, dass das Wasser gleichmäßig über die Erde verteilt wird, bis es unten ein wenig austritt. Lass die oberste Erdschicht zwischen den Gießvorgängen leicht antrocknen, um Überwässerung zu vermeiden. Eine praktische Alternative ist der Einsatz von Selbstbewässerungssystemen. Hierbei kann man den Wasserverbrauch besser kontrollieren und sicherstellen, dass die Pflanze immer die richtige Menge Wasser erhält.

Die Luftfeuchtigkeit ist ein weiterer wesentlicher Faktor für das Wohlbefinden von Alokasien. Insbesondere wenn Heizungen in den Wintermonaten die Luft austrocknen, kann das Besprühen der Blätter mit Wasser aus einer Sprühflasche wahre Wunder bewirken. Alternativ kann die Pflanze auf einem mit Wasser gefüllten Kiesbett platziert werden. Dies schafft eine feuchte Mikroumgebung um die Alokasie herum und ahmt so die natürlichen Bedingungen ihres Ursprungsortes nach.

Alocasia im Winter: die Ruhephase verstehen

Ein Verhalten verunsichert viele Alocasia-Besitzer: Im Herbst und Winter zieht sich die Pflanze oft zurück, wirft nach und nach Blätter ab und wirkt kränklich. In den meisten Fällen ist das aber völlig normal – Alokasien legen bei kürzeren Tagen und kühleren Temperaturen eine natürliche Ruhephase ein und ziehen ihre Kraft in die unterirdische Knolle, das Rhizom, zurück. Wichtig ist jetzt, die Pflege umzustellen: Gieße deutlich seltener und halte das Substrat nur noch leicht feucht, damit die Knolle weder austrocknet noch fault. Stelle das Düngen von Oktober bis Februar komplett ein und halte die Temperatur konstant über 18 °C. Selbst wenn oberirdisch alle Blätter verschwinden, solltest du die Pflanze nicht wegwerfen: Solange die Knolle fest und gesund ist, treibt sie im Frühjahr mit mehr Licht und etwas Wärme meist wieder kräftig aus.

Braune oder gelbe Blätter: Ursachen und Lösungen

Verfärbte Blätter sind das häufigste Warnsignal bei Alokasien – und fast immer ein Hinweis auf die Pflege. Gelbe Blätter entstehen meist durch zu viel Wasser und Staunässe: Die Wurzeln bekommen keinen Sauerstoff und beginnen zu faulen. Lass in diesem Fall das Substrat zwischen den Wassergaben stärker antrocknen und prüfe, ob der Kulturtopf genügend Abzugslöcher hat. Braune, trockene Blattränder deuten dagegen auf zu trockene Luft oder zu kalkhaltiges Gießwasser hin. Erhöhe die Luftfeuchtigkeit auf über 60 Prozent – etwa mit einem Luftbefeuchter oder einem Wasser-Kiesbett – und gieße mit kalkarmem, zimmerwarmem Wasser. Einzelne alte Blätter, die von unten her vergilben und einziehen, sind übrigens normal: Alokasien tauschen ihr Laub laufend aus. Erst wenn mehrere junge Blätter gleichzeitig betroffen sind, solltest du Gießverhalten, Standort und Wurzeln genauer unter die Lupe nehmen.

Die gängigsten Schädlinge bei Alokasien

Alokasien, obwohl robuste Zimmerpflanzen, sind anfällig für verschiedene Schädlinge, die ihr Wohlbefinden gefährden können. Unter den gängigsten Schädlingen finden sich Spinnmilben, kleine saugende Insekten, die besonders in trockenen und warmen Umgebungen gedeihen. Ein eindeutiges Anzeichen für Spinnmilbenbefall sind feine Gespinste auf den Blättern. Die Bekämpfung kann durch Erhöhen der Luftfeuchtigkeit, regelmäßiges Besprühen der Blätter und den Einsatz von Neemöl erfolgen. Ebenfalls häufig auftretende Schädlinge sind Blattläuse, die sich oft auf der Unterseite der Blätter ansiedeln und klebrige Rückstände hinterlassen. Zusätzlich können Thripse - auch Gewittertierchen genannt - vorkommen. Sie ernähren sich von Pflanzensäften und hinterlassen oft silbrige oder bronzefarbene Sprenkel auf den Blättern.

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Erfahre mehr über unsere Autorin - Sarah

Sarah F., Autorin bei potflourri

Sarah F.

Hi, ich bin Sarah, und ich glaube fest daran, dass Pflanzen unser Leben bereichern können – egal ob du einen grünen Daumen hast oder gerade erst anfängst! Für mich sind sie kleine Wunderwerke der Natur, die Ruhe, Schönheit und Inspiration in unser Zuhause bringen. Ich liebe es, meine Erfahrungen, Tipps und Ideen zu teilen, damit auch du Freude an deinen grünen Mitbewohnern hast. Lass uns gemeinsam deine Pflanzenreise starten und entdecken, wie einfach es ist, sie glücklich und gesund zu halten!


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